Meine Mission und Vision

Wer ich bin - Studierte Pferdewissenschaftlerin 

Mit Pferden verbindet mich schon seit vielen Jahren eine enge Bindung. Angefangen als kleines Kind im Reitunterricht habe ich schnell meine Leidenschaft für diese tollen Vierbeiner entdeckt. Durch meine Reitbeteiligung, der damals 24 jährige Haflinger Nils, den ich nach meinem Abitur kennengelernt habe, bin ich das erste mal mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen in Kontakt gekommen. Ich habe ihn jahrelang bis ins hohe Alter begleitet und mich so immer mehr mit den verschiedenen Problemen und unterschiedlichen Bedürfnissen die daraus entstehen beschäftigt.  

Vor 4 Jahren kam dann mein erstes eigenes Pferd - Ginie. Ein damals 14 jähriger Connemara Wallach. Als er zu uns kam war er deutlich übergewichtig und wurde jahrelang nicht mehr geritten, auf Grund des hohen Alters der Vorbesitzerin. Ginie hat mich über die Jahre immer wieder vor verschiedenste Probleme gestellt. Angefangen bei der Abnehmproblematik und dem gleichzeitigen Muskelaufbau. Dort lag der Anfang meines immer intensiveren Umgangs und Interesses an der richtigen Ernährung. Im Laufe der Zeit kamen dann Verdauungsprobleme dazu, die dadurch entstanden waren, dass die Haltungsform nicht zu seinen Gesundheitlichen Bedürfnissen gepasst haben. Das Ergebnis: Ein stark aufgeblähtes Pferd mit wenig Freude an Bewegung und Magenproblemen durch Stress und Futterpausen. Ich fand mich also in der Position, dass ich Ginie's Futterration immer weiter optimieren musste um seine gesundheitlichen Probleme zu minimieren bis der Wechsel in eine andere Haltungsform möglich war. Und da habe ich dann auch gemerkt wie viel Potential in einer optimalen Ration steckt und wie viel Gutes daraus entstehen kann. Ginie hat es mir damit gedankt, dass er zu einem bewegungsfreudigen und vom Gemüt absolut ausgeglichen Partner geworden ist, der arbeitswillig ist und Freude an herausfordernden Aufgaben hat.

Letztes Jahr kam dann noch der kleine Elliott dazu - der ein Jahr junge Connemara Wallach. Bei ihm sehe ich jeden Tag auf das Neue wie wichtige eine bedarfsgerechte Versorgung für ein gutes Wachstum und ein gesundes junges Pferd ist. 

All die ganzen Herausforderungen vor die Ginie mich mit seiner Fütterung gestellt hat, um die gesundheitlichen und haltungsbedingten Probleme in den Griff zu bekommen, haben dazu geführt, dass ich mein Studium der Pferdewissenschaften an der Georg-August-Universität in Göttingen angefangen habe. Im Studium war schnell für mich klar - alle Module die im Zusammenhang mit Fütterung und Gesundheit stehen sind genau das, was mich im Leben bewegt. Mein Fokus auf das Thema Fütterung, Haltung und Gesundheit war gelegt und es hat sich sehr schnell heraus kristallisiert - Futterberatung ist genau das was ich gerne in meinem Leben machen möchte. Anderen Pferden das ermöglichen, was Ginie bei mir als Reise gemacht hat. Die Lebens- und Bewegungsfreude wiederfinden, gesundheitliche Probleme hinter sich lassen und zum besten Selbst zu werden was in unseren Pferden steckt. 

Meine Qualifikation

Ich bin studierte Pferdewissenschaftlerin und habe mein Fachwissen durch den Masterstudiengang an der Georg-August-Universität in Göttingen erlangt. In meinem Studium habe ich mich mit allen relevanten Themen Rund um die Fütterung von Pferden beschäftigt. Ich habe mich dafür spezifisch auf die Teile konzentriert, welche besonders eng mit der Fütterung von Pferden zu tun haben. Dadurch habe ich ein breites Spektrum an Wissen rund um das Thema Rationsgestaltung und Fütterung sowie die Auswirkungen auf den Pferdekörper erhalten.

Durch verschiedenste Kooperationen meiner Universität mit anderen Einrichtungen, habe ich unter diversen, fachlich hoch kompetenten Professoren im Bereich der Veterinärmedizin und Pferdeernährung studieren dürfen. Dazu zählen die Tierärztlichen Hochschule in Hannover, das Institut für Tierernährung, Ernährungsschäden und Diätetik der Universität in Leipzig und die Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg.

Meine Studienschwerpunkte

1. Futtermittel und Rationsgestaltung

Die spezifische Auseinandersetzung mit der Rationsgestaltung und den Spezifikationen verschiedener Futtermittel und deren Bestandteile. Über die Verdaulichkeit der Einzelnen Elemente, den Energie und Proteinwerten und die Einschätzung derer, bis hin zu der korrekten Berechnung von Rationen für die verschiedenen Anforderungen je nach Leistung, Alter und Gesundheitszustand.

2. Physiologie

Die Physiologie von Pferden - hinsichtlich Fütterung, Training, Herz-Kreislauf, Lungenfunktion und Thermoregulation. Diesen Teil meines Studiums habe ich, durch eine Kooperation der Hochschulen, an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover absolviert. In diesem Teil habe ich einen vertiefenden Eindruck der physiologisch ablaufenden Prozesse bekommen und wie diese alle ineinander greifen. Dadurch entstand für mich ein sehr weitläufiges Verständnis für den Pferdekörper im allgemeinen und versetzt mich in die Lage noch besser nachzuvollziehen, wie sich die Änderung der Fütterung auf das große Ganze auswirkt.

2.1 Leistungs- & Trainingsphysiologie

Auch diesen Abschnitt meines Studiums durfte ich an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover absolvieren. In diesem vertiefenden Modul habe ich mich spezifisch mit den physiologischen Änderungen, die durch Training im Pferdekörper induziert werden, auseinander gesetzt. Dabei geht es vor allem darum welche Prozesse durch das Training hervorgerufen werden und auch welche Bestandteile dafür im Körper unerlässlich sind, um zum Beispiel Muskeln aufzubauen oder die Funktionalität zu sichern. Und genau dort greift die Fütterung wieder ein. Wenn die benötigten Stoffe nicht im Körper vorhanden sind kann das beste Training keinen Erfolg zeigen. Durch meine intensive Beschäftigung mit den physiologischen Notwendigkeiten für Leistung und Training bin ich in der Lage genau zu Wissen, welche Bausteine für welche Prozesse wichtig sind und auch wie wir den Pferden diese zur Verfügung stellen können.

3. Futter- und Haltungsmanagement

Im Fütterungs- und Haltungsmanagement habe ich mich mit den verschiedenen Futtertechniken beschäftigt. Dazu gehören die verschiedenen Varianten von Heuraufen, Heunetzen und Kraftfutter- bzw. Rauffutterautomaten, sowie Höhenunterschiede und Auswirkung bei Futter- und Tränkbecken auf die Aufnahme von Futtermitteln und Wasser. Denn Fütterung endet nicht bei der Wahl des Futtermittels. Auch die Darreichungsform, der Zeitpunkt und die Form der Futterraufe oder Futterschüssel spielt eine wichtige Rolle für die physiologischen Prozesse bei der Nahrungsaufnahme.

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Nutzen Sie meine Expertise für die optimale Fütterung Ihres Pferdes. Ich stehe Ihnen jederzeit zur Verfügung und freuen mich über Ihre Anfrage!

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